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Engagierte Firma stellt Tagesbereitschaft der Feuerwehr sicher

Minister Strobl ehrt Heubacher Firma EMAG LaserTec

In Untergruppenbach (LK. Heilbronn) zeichnete der baden-württembergische Innenminister und stellvertretende Ministerpräsident Thomas Strobl besonders ehrenamtsfreundliche Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber aus. Darunter das Heubacher Maschienenbauunternehmen EMAG Lasertec GmbH mit acht Feuerwehrfrauen- und Männer in der Belegschaft.

Untergruppenbach/Heubach. Rauch steigt aus einem Wohnhaus auf. Feuerwehrwagen eilen zum Einsatzort. Jetzt kommt es auf jede Sekunde an. Menschenleben stehen auf dem Spiel. Doch sind genügend Einsatzkräfte auf den Autos mit dabei? Freiwillige Feuerwehren leiden tagsüber zunehmend an einer mangelnden Verfügbarkeit von Personal. Im Ernstfall sitzen acht Feuerwehrmänner- und Frauen der Heubacher EMAG Lasertec GmbH auf den Einsatzwagen der örtlichen Feuerwehr. Für diese besondere Unterstützung hat Minister Strobl das Maschienenbauunternehmen bei einer Feierstunde am Donnerstag im Landkreis Heilbronn gewürdigt. Mit der Auszeichnung „Ehrenamtsfreundlicher Arbeitgeber im Bevölkerungsschutz“ werden landesweit Unternehmen ausgezeichnet, die ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern den ehrenamtlichen Einsatz zum Wohle der Allgemeinheit während der Arbeitszeiten ermöglichen.

Die Stadt Heubach, vertreten durch Bürgermeister Herrn Dr. Joy Alemazung, hat EMAG LaserTec für diese Auszeichnung beim Innenministerium Baden-Württemberg vorgeschlagen, da das Unternehmen jederzeit und auf unkomplizierte Art und Weise die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr den Einsatz ermöglicht. Gerade tagsüber ist es schwer, dass Löschfahrzeug bei den rund 100 Einsätzen im Jahr mit ausreichend Personal voll zu besetzen, weiß Heinz Pfisterer, Gesamtfeuerwehrkommandant der Wehr. Für eine große Erleichterung sorgt bei ihm die Tatsache, dass sich die Personalsituation innerhalb der Einsatzabteilung durch die Mitarbeitende der EMAG etwas entspannt hat.

Bürgermeister Alemazung schätzte als Dienstherr der Freiwilligen Feuerwehr den „großartigen Dienst der Freiwilligen Feuerwehr für die Menschen der Kommune.“ Die Bürgerinnen und Bürger verbänden mit der Feuerwehr das Gefühl der Sicherheit und Stärke. „Das Ehrenamt ist das Rückgrat der Gesellschaft und einer der Grundpfeiler des Bevölkerungsschutzes. Ohne Ehrenamt ist kein Staat zu machen. Baden-Württemberg ist das Ehrenamtsland Nummer 1. Für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft und das Gemeinwohl setzen sich sehr viele Bürgerinnen und Bürger vorbildlich ein – gerade im Bevölkerungsschutz, also bei den Feuerwehren, dem Rettungsdienst und den Hilfsorganisationen“, sagte der Stv. Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl in Untergruppenbach.

„Ein leistungsfähiger und gut aufgestellter Bevölkerungsschutz braucht engagierte, tatkräftigte und mutige Helferinnen und Helfer – gerade in Zeiten wie diesen“

Thomas Strobl, Innenminister & stv. Ministerpräsident Baden-Württemberg

„Wenn bei uns der Funkmelder piept und wir anfangen zu laufen, wissen die Kollegen Bescheid“, fügt Ralph Gruber hinzu. Er ist Abteilungsleiter bei EMAG LaserTec und Oberbrandmeister. „Nicht selten steht unser Chef beim Meeting allein da. Bleibt etwas Wichtiges liegen, muss das aber natürlich im Anschluss nachgearbeitet werden.”

„Für uns ist die Freistellung von Feuerwehrleuten selbstverständlich“, so Klaus Zeller, Business Unit Leitung der EMAG LaserTec GmbH zur Auszeichnung. „Auch wenn unser Tagesgeschäft als mittelständisches Unternehmen global ausgerichtet ist, ist uns lokales Engagement wichtig.“

„Die Wertschätzung dafür kann gerade in diesen turbulenten Zeiten nicht groß genug sein und darf nicht für selbstverständlich genommen werden. Unser Gemeinwesen funktioniert nur, wenn wir uns gegenseitig aufeinander verlassen können und gemeinsam an einem Strang ziehen. Sie zeigen, dass sich das Ehrenamt und die Arbeitswelt nicht ausschließen, sondern wunderbar miteinander vereinbaren lassen. Das ist Motivation und Vorbild zugleich“, wandte sich Innenminister Thomas Strobl an die ausgezeichneten Betriebe.

Auch die Unternehmen profitieren von qualifizierten Feuerwehrangehörigen. Nicht nur der Einsatz als Brandschutzhelfer oder Ersthelfer sind hierbei zu erwähnen. Vielmehr bringen die Ehrenamtlichen auch Eigenschaften wie ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein, Teamfähigkeit und Zielstrebigkeit mit in die Unternehmen.  


Hinweis: Alle zur Verfügung gestellten Bilder und Texte sind honorarfrei und dürfen unter Angabe der Quelle „Feuerwehr Heubach“ für die Berichterstattung über die Hauptversammlung verwendet werden. Alle Rechte am Bild liegen bei der Feuerwehr. Anders gekennzeichnete Bilder fallen nicht unter diese Regelung.


© Feuerwehr Heubach

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 © LICHTGUT – Leif Piechowski
zur freien Verwendung mit dem Quellenhinweis: Innenministerium BW.
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Bundesweiter Warntag am 8. Dezember 2022

Die Innenministerinnen und Innenminister von Bund und Ländern haben beschlossen, dass der Warntag 2022 am 8. Dezember stattfindet. Ziel ist, die Menschen in Deutschland über die unterschiedlichen Warnmittel in Gefahrensituationen zu informieren und damit auch stärker auf den Bevölkerungsschutz insgesamt aufmerksam zu machen.

Der Warntag ist ein gemeinsamer Aktionstag bei dem Bund und Länder, sowie teilnehmende Kreise, Städte und Gemeinden in einer Übung ihre Warnmittel erproben. Um 11:00 Uhr aktivieren die beteiligten Behörden und Einsatzkräfte zeitgleich unterschiedliche Warnmittel.

Bundesinnenministerin Nancy Faeser: „Wir müssen uns für die Zukunft besser für Krisenlagen wie Wetterextreme, Waldbrände oder Hochwasser wappnen. Dazu gehören vor allem moderne Systeme, um die Bevölkerung bei Gefahren schnell und zielgerichtet zu warnen. Neue Systeme müssen wir testen, um sie später präzise einsetzen zu können. Am 8. Dezember wird es deshalb einen bundesweiten Warntag geben, bei dem auch erstmals eine Testwarnmeldung der höchsten Warnstufe bundesweit an Handys versandt wird. Das ist der erste Test für die Warnung per Cell Broadcast. Wir brauchen für eine effektive und verlässliche Warninfrastruktur verschiedene Warnsysteme. Dazu gehören auch Sirenen und unsere Warn-App NINA. Beim bundesweiten Warntag werden wir alle in Deutschland genutzten Warnmittel erproben.“

Ralph Tiesler, Präsident des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK): „Mit dem bundesweiten Warntag 2022 wird auch eine intensive Testphase für Cell Broadcast eingeleitet. Diese bedeutet einen neuen Stellenwert in der Zusammenarbeit mit der Bevölkerung: Während die Menschen die Testphase nutzen können, um sich mit dem neuen Warnkanal vertraut zu machen, werden wir mit dem Feedback und den Live-Rückschlüssen daraus die beteiligten Schnittstellen weiter bestmöglich aufeinander abstimmen. Dadurch wird es möglich, technische Anpassungen und Optimierungen so vorzunehmen, dass zum angestrebten Wirkbetrieb in 2023 Cell Broadcast optimal genutzt und in den Warnmix integriert wird.“

Aktuell wird gemeinsam mit den Mobilfunknetzbetreibern mit Hochdruck an der Einführung des neuen Warnkanals Cell Broadcast gearbeitet. Im Rahmen des Warntags soll der Warnkanal Cell Broadcast erstmalig getestet werden. Dazu soll eine Testwarnmeldung bundesweit versendet werden. Diese erscheint dann auf allen Endgeräten, die in einer Mobilfunkzelle eingebucht sind und über die Empfangsfähigkeit von Cell Broadcast-Nachrichten verfügen. Die Mobilfunknutzerinnen und -nutzer werden bis zum Warntag über die Möglichkeiten informiert werden.

Ende Februar 2023 soll Cell Broadcast den Wirkbetrieb aufnehmen und die bisherigen Warnmittel wie die Warn-App NINA, Radio, Fernsehen oder digitale Werbetafeln ergänzen.

Quelle: Bundesministerium für Inneres und für Heimat, https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/pressemitteilungen/DE/2022/07/warntag.html

Löschgruppen aus Heubach & Mögglingen legten in Ellenberg Leistungsabzeichen Bronze ab – Kreisbrandmeister Andreas Straub übergab Plaketten an die erfolgreichen Gruppen

Am vergangenen Freitag (23.09.2022) und Samstag (24.09.2022) fand auf zwei Übungsbahnen an der Elchhalle in Ellenberg die Abnahme der jährlichen Leistungsabzeichen der Freiwilligen Feuerwehren statt. 37 Gruppen waren unter der Federführung des Geschäftsbereichs Brand- und Katastrophenschutz des Landratsamts Ostalbkreis angetreten, um ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis zu stellen. Neben Wehren aus dem Ostalbkreis waren auch die Freiwillige Feuerwehr Königsbronn aus dem Kreis Heidenheim und die Freiwillige Feuerwehr aus Bühlerzell angereist. Die Floriansjünger aus Heubach und Mögglingen stellten zwei Gruppen mit insgesamt 18 Mann.

12 Ostalb-Schiedsrichtern unter Leitung von Obmann Reiner Stadler kam die Aufgabe zu, die Leistungsübungen der Gruppen nach den Vorgaben der Landesfeuerwehrschule abzunehmen und zu bewerten. Das Wetter hatte glücklicherweise nicht den vorhergesagten Regen gebracht, und es konnte an der Elchhalle bei guten Wetterbedingungen die Abnahme gestartet werden. Die Übungsaufgaben orientierten sich dabei an der Vielfalt der heutzutage auftretenden Schadensereignisse und stellten das Einsatzgeschehen möglichst praxisnah nach. „Wir wollen die übenden Wehren vor dieselben Anforderungen stellen, wie sie tagtäglich im Einsatz vor Ort vorgefunden werden“, erklärte Kreisbrandmeister Andreas Straub. „Dazu gehört der klassische Löschangriff bei Bronze mit Menschenrettung ebenso wie der anspruchsvolle Löschangriff bei Gold unter Atemschutz. Die technische Hilfeleistung etwa bei einem Verkehrsunfall gehört bei Silber und Gold zu den Übungen dazu, die absolviert werden müssen“, so Straub weiter, der sich beeindruckt vom Können der Feuerwehrfrauen und -männer zeigte, welches sie nach intensiver Vorbereitung und engagierten Trainingseinheiten unter Beweis stellten.

Der besondere Dank des Organisationsteams im Landratsamt gilt der Gemeinde Ellenberg, die die Elchhalle und das umliegende Gelände zur Verfügung gestellt hat, der Freiwilligen Feuerwehr Ellenberg mit allen Helferinnen und Helfern für die hervorragende Bewirtung und der HVO-Gruppe des Malteser Hilfsdienstes für ihre Betreuung.

Kreisbrandmeister Andreas Straub konnte nach zwei erfolgreichen Tagen die Plaketten und Zeugnisse für die bestandenen Leistungsabzeichen vergeben. 30 Mal wurde Bronze, fünf Mal Silber und zwei Mal Gold verliehen. Straub betonte das Engagement der Feuerwehrangehörigen: „Durch intensives Training werden standardisierte Abläufe trainiert, die die notwendige Sicherheit im Einsatz bringen und somit zum Einsatzerfolg beitragen!“ Obmann Reiner Stadler dankte den Teilnehmenden für die erbrachten guten Leistungen und warb gleichzeitig für die Leistungsübungen im nächsten Jahr. Mit einem kräftigen, dreifachen Motivationsschrei „Wasser marsch“ durch die angetretene Mannschaft wurde die diesjährige Leistungsabnahme im Ostalbkreis beendet.

(Quelle: LRA / FFW Heubach)

Einladung zum Tag der offenen Tür am Sonntag, den 02. Oktober 2022

Die Freiwillige Feuerwehr Heubach lädt am Sonntag, 02. Oktober 2022, ab 10 Uhr, zu einem Tag der offenen Türe in die Böbinger Straße 17 ein. Dabei zeigen die Floriansjünger ihr Gerätehaus, die Fahrzeuge und die Einsatztechnik bei verschiedenen Schauvorführungen. Für die jüngeren Besucher finden Fahrten mit dem Löschfahrzeug und der Drehleiter statt. Das leibliche Wohl kommt nicht zu kurz: Der traditionelle Schweinebraten, Schnitzel, Gegrilltes, Gemüsemaultaschen, Pommes, Salate und vieles mehr wartet auf die Besucherinnen und Besucher. Dazu werden am Nachmittag Kaffee und Kuchen angeboten. Die Veranstaltung ist wie die Feuerwehr auch „wetterfest“. Bei Regen werden Tische und Bänke in der Fahrzeughalle aufgestellt.

Erhöhte Wald- Flächenbrandgefahr

Aufgrund der aktuell hochsommerlichen Temperaturen und der damit einhergehenden großen Trockenheit besteht eine hohe Wald- und Flächenbrandgefahr. Da diese Wetterbedingungen auch in den nächsten Tagen noch anhalten sollen, werden die Grillstellen gesperrt. Das im Wald geltende Rauchverbot ist strikt einzuhalten und im Umgang mit Feuer ist zusätzlich größte Vorsicht walten zu lassen. Außerdem können bis auf weiteres keine Reisigverbrennungen bei der Stadtverwaltung Heubach genehmigt werden.

Der Waldbrandgefahrenindex WBI kann unter https://www.dwd.de/DE/leistungen/waldbrandgef/waldbrandgef.html abgerufen werden.

Feuerwehrhock in Lautern

Die Freiwillige Feuerwehr Heubach Abteilung Lautern lädt alle Bürgerinnen und Bürger herzlich zum diesjährigen Feuerwehrhock ein. Das Programm kann dem Beitragsbild entnommen werden.

Maibaumfest am 30. April

Der Freundeskreis der Freiwilligen Feuerwehr Heubach lädt herzlich ein zum
Maibaumfest am Samstag, den 30. April 2022 ab 18 Uhr im Gerätehaus in der Böbingerstraße.
Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Neue Inhalte auf der Website

In jüngster Zeit wurde der Internetauftritt der Freiwilligen Feuerwehr Heubach mit neuen Inhalten versehen. So finden Interessierte neue Bilder der Fahrzeuge der Einsatzabteilung Heubach sowie die Alarm- und Ausrückeordnung (kurz AAO) beider Abteilungen. Für alle Bürgerinnen und Bürger wurden die wichtigsten Rufnummern für den Notfall in einer Notruftafel zusammengefasst. Weitere Inhalte, darunter Informationen zur Einsatzkleidung und zur Kennzeichnung von Einsatzpersonal, werden über die nächsten Wochen implementiert. Unser Webteam freut sich auf Anregungen via Mail an webteam@feuerwehr-heubach.de

Jugendarbeit der Feuerwehr trägt Früchte

Sieben junge Feuerwehrmänner- und frauen wurden bei der Hauptversammlung von der Jugendfeuerwehr in die Einsatztruppe übernommen sowie drei weitere junge Feuerwehr-Anwärter zum Feuerwehrmann befördert. Heinz Pfisterer bleibt weiterhin Gesamtkommandant.

Heubach. In seinem Jahresrückblick ließ Gesamtkommandant Heinz Pfisterer die Brandeinsätze, Hilfeleistungen und weiteren Aktivitäten im Jahr 2021 Revue passieren. Er lobte besonders die Kameradinnen und Kameraden, die im Rahmen der Aus- und Weiterbildung ihre wertvolle Freizeit geopfert haben.
Dass die intensive Jugendarbeit der letzten Jahre Früchte trägt, zeigte sich an diesem Abend. So konnten erneut sieben Mitglieder der Jugendfeuerwehr, sowie ein Quereinsteiger in den aktiven Feuerwehrdienst übernommen werden.

Mit der Jugendfeuerwehr & der Digitalisierung auf dem richtigen Weg

„Die Feuerwehr ist wirklich sehr fleißig. Immer zu allen Zeiten vor Ort präsent zu sein und füreinander da zu sein, ist das Herz einer gut ausgebildeten Feuerwehr“, lobte Pfisterer. Dem Lob schloss sich Bürgermeister Dr. Joy Alemazung an: „Die Menschen in den Freiwilligen Feuerwehren üben ihr Ehrenamt neben Beruf und Familie aus. Sie riskieren ihr Leben für unser Leben. Dies ist ein ganz besonderes Ehrenamt“.

Wie Pfisterer in seinem Bericht ausführte, hat die Wehr jetzt 85 Mann in den Einsatzabteilungen mit einem Durchschnittsalter von 33,1 Jahren. Hinter der Wehr liegt ein arbeitsreiches Jahr mit über 100 Einsätzen. Unter den 65 technischen Hilfeleistungen waren auch einige „Bagatelleinsätze“ wie Ölspuren oder eine Ente, die mit ihren Küken im Wohngebiet umher irrte. Bei mehreren Bränden in Böbingen war insbesondere das Drehleiterfahrzeug, dass in den nächsten Jahren neu beschafft werden müsse, sowie die Führungsgruppe gefordert. Die Führungsgruppe Rosenstein wird bei Großalarm gerufen. Sie koordiniert sämtliche Wehren vor Ort und sorgt für einen effektiven Einsatz aller Kräfte. Wegen des minimierten Übungsdienstes im Berichtsjahr ist es umso erfreulicher, dass ein Großteil der Atemschutzgeräteträger die Möglichkeit hatte, im Brandübungscontainer der EnBW die Routinen im Innenangriff zu festigen.

Für große Erleichterung bei den Verantwortlichen sorgte die Tatsache, dass sich die Personalsituation innerhalb der Einsatzabteilung etwas entspannt hat. Durch eine wertvolle Arbeit in der Kinder- und Jugendfeuerwehr in den vergangen Jahren konnte der dringend benötigte Nachwuchs aus den Reihen der Jugendfeuerwehr gewonnen werden. So wurden sieben junge Anwärter per Handschlag durch Bürgermeister Alemazung in den Einsatzdienst verpflichtet. „Die Jugendfeuerwehr ist für die Feuerwehr eine wichtige Einrichtung zur Nachwuchsförderung. Hier wird nicht nur eine feuerwehrtechnische Ausbildung abgeliefert, sondern auch hervorragende Jugendarbeit geleistet“, resümieren die Verantwortlichen.

Auch die Welt der Feuerwehr ist dem ständigen Wandel der Technik mit all ihren Möglichkeiten unterworfen. So müsse in Sachen der Digitalisierung große Anstrengungen in den nächsten Jahren unternommen werden, so Pfisterer weiter fort. Alle Feuerwehrangehörigen hatten im vergangenen Jahr einen neuen digitalen Meldeempfänger erhalten. Um das Feuerwehrgerätehaus weiterhin als örtliche Einsatzzentrale betreiben zu können, muss dieses ebenfalls auf den neuen Standard umgerüstet werden, denn die Einführung des Digitalfunks stünde kurz bevor. Selbiges gilt für den Einsatzleitwagen, der als Führungsfahrzeug der Abteilungen sowie der Führungsgruppe im Verbund mit Böbingen, Mögglingen, Heuchlingen und Bartholomä dient.

Feuerwehrleute geben ein Gefühl der Sicherheit

Bürgermeister Alemazung schätzte als Dienstherr der Freiwilligen Feuerwehr in seiner Rede den „großartigen Dienst der Freiwilligen Feuerwehr für die Menschen der Stadt.“ Er dankte ihnen für das Engagement. Menschen verbänden mit der Feuerwehr das Gefühl der Sicherheit und Stärke. Mit dem neuen Einsatzwagen „TLF 4000“ sowie dem sanierten „LF 8“ seien die Floriansjünger nun noch schlagkräftiger.

Stellvertretender Kreisfeuerwehrverbandsvorsitzender Ingo Brosch gratulierte allen Neugewählten und dankte den scheidenden Amtsinhabern für ihr jahrelanges Tun. Eine Funktion über einen langen Zeitraum inne zu haben sei nicht selbstverständlich, so Brosch. Alles andere als einfach beschrieb er die Corona-Situation im aktuellen und abgelaufenen Jahr und lobte, den seit Anfang des Jahres im Amt befindlichen Bürgermeister, für die Erkenntnis, wie wichtig eine Feuerwehr für die Stadt sei.

„Die Feuerwehr ist die günstigste Versicherung einer Stadt“

Stellvertretender Kreisfeuerwehrverbandsvorsitzender Ingo Brosch

In den Feuerwehrabteilungen Heubach und Lautern standen etliche Wahlen und Neubesetzungen an. Bei der Wahl der stellvertretenden Kommandanten der Abteilung Lautern folgte auf Ralph Gruber, der nicht mehr zu Wiederwahl stand, Florian Schmid. Somit führt nun ein Trio, mit dem Wiedergewählten Christian Kerlein an der Spitze, die Abteilung an. Ebenso wurden Wahlen in den Abteilungsausschüssen durchgeführt. Vorsitzender des Gesamtausschusses ist der an diesem Abend für fünf Jahre gewählte und im Amt bestätigte Kommandant Heinz Pfisterer.

Abschließend sind die Beförderungen und Ehrungen folgender Kameradinnen und Kameraden zu nennen:

Ehrungen und Beförderungen:

Ehrungen für 15 Jahre Feuerwehrdienst (Feuerwehr-Ehrenzeichen in Bronze): Emanuel Fahrian, Marcel Hölldampf und Alexander Unfried.

Ehrungen für 25 Jahre Feuerwehrdienst (Feuerwehr-Ehrenzeichen in Silber): Christian Kerlein und Robert Latzko.

Ehrungen für 40 Jahre Feuerwehrdienst (Feuerwehr-Ehrenzeichen in Gold): Otto Enßle.

Beförderungen: Leonard Fahrian (Feuerwehrmann auf Probe), Vincent Spieth (Feuerwehrmann auf Probe), Philipp Auer (Feuerwehrmann auf Probe), Jonas Trautwein (Feuerwehrmann auf Probe), Justus Borchhard (Feuerwehrmann auf Probe), Klara Hölldampf (Feuerwehrfrau auf Probe), Dominik Bechthold (Feuerwehrmann auf Probe), Tuna Eyüp (Feuerwehrmanna auf Probe), Paul Werner (Feuerwehrmann), Lorenz Spieth (Feuerwehrmann), Markus Liswoski (Feuerwehrmann), Christian Allert (Oberfeuerwehrmann), Marc Swoboda (Oberfeuerwehrmann), Maximilian Frey (Löschmeister) sowie Rüdiger Mäding (Brandmeister).

Die beförderten Feuerwehrangehörigen mit Bürgermeister Dr. Joy Alemazung und Feuerwehrkommandant Heinz Pfisterer, sowie den stellvertretenden Kommandanten Volker Behringer und Stephan Kuhn.
Die Neu- und Wiedergewählten Kommandanten: Christian Kerlein (Abteilungskommandant Lautern), Heinz Pfisterer (Kommandant) und Florian Schmid (Stellvertretender Abteilungskommandant Lautern) (von links nach rechts).
Die neu gewählten Ausschussmitglieder, Kommandanten sowie Vertreterinnen der Stadtverwaltung, stellvertretender Kreisfeuerwehrverbandsvorsitzender Ingo Brosch und der Lauterner Ortsvorsteher Bernhard Deininger.

Die Feuerwehrkommandanten, Bürgermeister Dr. Joy Alemazung sowie die Geehrten für 15, 25 und 40 Jahre Feuerwehrdienst (Feuerwehr-Ehrenzeichen in Bronze, Silber und Gold).

Die Aufgrund der Abhaltung von Lehrgängen geehrten Feuerwehrangehörigen sowie Bürgermeister Dr. Joy Alemazung, stellvertretender Kreisfeuerwehrverbandsvorsitzender Ingo Brosch und Feuerwehrkommandant Heinz Pfisterer.

Hinweis: Alle zur Verfügung gestellten Bilder und Texte sind honorarfrei und dürfen unter Angabe der Quelle „Feuerwehr Heubach“ für die Berichterstattung über die Hauptversammlung verwendet werden. Alle Rechte am Bild liegen bei der Feuerwehr. Anders gekennzeichnete Bilder fallen nicht unter diese Regelung.

Indienststellung der neuen Feuerwehrfahrzeuge TLF 4000 an die Freiwillige Feuerwehr Heubach und des sanierten LF 8 der Freiwilligen Feuerwehr Lautern

Übergabe der Einsatzjacke an den Bürgermeister Herrn Dr. Joy Alemazung

Gleich zwei Fahrzeuge konnten vor der Sitzung des Gemeinderates am vergangen Dienstag offiziell in den Dienst der Feuerwehren Heubach und Lautern gestellt werden.

Die Anschaffung des neuen Tanklöschfahrzeuges zu einem Preis von rund 415.000 € wurde vom Gemeinderat am 23.06.2020 beschlossen. Für die Anschaffung wurde vom Land Baden-Württemberg ein Zuschuss in Höhe von 95.000 € bewilligt. Das Tanklöschfahrzeug soll das Löschfahrzeug LF 24, Baujahr 1992 ersetzen. Der TLF 4000 hat einen Wassertank von 4000l Fassungsvermögen und eine Pumpleistung von 3000l/Minute. Ausgestattet ist das Fahrzeug darüber hinaus mit 500 Litern Schaummittel und fahrbaren Metallbrandlöschern sowie einer Waldbrandlöschausstattung. Daneben wurde das neu sanierte LF 8 der Feuerwehr Lautern vorgestellt. Beim Umbau des Fahrzeuges zu einem Preis von rund 70.000.- € wurde der Aufbau saniert. Das geländegängige Fahrgestell wurde wegen seines sehr guten und stabilen Zustandes beibehalten. Neben der Normbeladung für einen LF 8 können nun 1200m B-Schlauch währen des Fahrens ausgelegt werden. Anschließend wurde Herrn Bürgermeister Dr. Joy Alemazung seine Einsatzjacke durch Feuerwehrkommandant Heinz Pfisterer überreicht.

Stellv. Abteilungskommandant Heubach Rüdiger Mäding, Bürgermeister Dr. Joy Alemazung und Feuerwehrkommandant Heinz Pfisterer (von links nach rechts). Fotos: Stadt Heubach
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