Kategorien-Archiv Aktuelles

Maibaumfest am 30. April

Der Freundeskreis der Freiwilligen Feuerwehr Heubach lädt herzlich ein zum
Maibaumfest am Samstag, den 30. April 2022 ab 18 Uhr im Gerätehaus in der Böbingerstraße.
Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Neue Inhalte auf der Website

In jüngster Zeit wurde der Internetauftritt der Freiwilligen Feuerwehr Heubach mit neuen Inhalten versehen. So finden Interessierte neue Bilder der Fahrzeuge der Einsatzabteilung Heubach sowie die Alarm- und Ausrückeordnung (kurz AAO) beider Abteilungen. Für alle Bürgerinnen und Bürger wurden die wichtigsten Rufnummern für den Notfall in einer Notruftafel zusammengefasst. Weitere Inhalte, darunter Informationen zur Einsatzkleidung und zur Kennzeichnung von Einsatzpersonal, werden über die nächsten Wochen implementiert. Unser Webteam freut sich auf Anregungen via Mail an webteam@feuerwehr-heubach.de

Jugendarbeit der Feuerwehr trägt Früchte

Sieben junge Feuerwehrmänner- und frauen wurden bei der Hauptversammlung von der Jugendfeuerwehr in die Einsatztruppe übernommen sowie drei weitere junge Feuerwehr-Anwärter zum Feuerwehrmann befördert. Heinz Pfisterer bleibt weiterhin Gesamtkommandant.

Heubach. In seinem Jahresrückblick ließ Gesamtkommandant Heinz Pfisterer die Brandeinsätze, Hilfeleistungen und weiteren Aktivitäten im Jahr 2021 Revue passieren. Er lobte besonders die Kameradinnen und Kameraden, die im Rahmen der Aus- und Weiterbildung ihre wertvolle Freizeit geopfert haben.
Dass die intensive Jugendarbeit der letzten Jahre Früchte trägt, zeigte sich an diesem Abend. So konnten erneut sieben Mitglieder der Jugendfeuerwehr, sowie ein Quereinsteiger in den aktiven Feuerwehrdienst übernommen werden.

Mit der Jugendfeuerwehr & der Digitalisierung auf dem richtigen Weg

„Die Feuerwehr ist wirklich sehr fleißig. Immer zu allen Zeiten vor Ort präsent zu sein und füreinander da zu sein, ist das Herz einer gut ausgebildeten Feuerwehr“, lobte Pfisterer. Dem Lob schloss sich Bürgermeister Dr. Joy Alemazung an: „Die Menschen in den Freiwilligen Feuerwehren üben ihr Ehrenamt neben Beruf und Familie aus. Sie riskieren ihr Leben für unser Leben. Dies ist ein ganz besonderes Ehrenamt“.

Wie Pfisterer in seinem Bericht ausführte, hat die Wehr jetzt 85 Mann in den Einsatzabteilungen mit einem Durchschnittsalter von 33,1 Jahren. Hinter der Wehr liegt ein arbeitsreiches Jahr mit über 100 Einsätzen. Unter den 65 technischen Hilfeleistungen waren auch einige „Bagatelleinsätze“ wie Ölspuren oder eine Ente, die mit ihren Küken im Wohngebiet umher irrte. Bei mehreren Bränden in Böbingen war insbesondere das Drehleiterfahrzeug, dass in den nächsten Jahren neu beschafft werden müsse, sowie die Führungsgruppe gefordert. Die Führungsgruppe Rosenstein wird bei Großalarm gerufen. Sie koordiniert sämtliche Wehren vor Ort und sorgt für einen effektiven Einsatz aller Kräfte. Wegen des minimierten Übungsdienstes im Berichtsjahr ist es umso erfreulicher, dass ein Großteil der Atemschutzgeräteträger die Möglichkeit hatte, im Brandübungscontainer der EnBW die Routinen im Innenangriff zu festigen.

Für große Erleichterung bei den Verantwortlichen sorgte die Tatsache, dass sich die Personalsituation innerhalb der Einsatzabteilung etwas entspannt hat. Durch eine wertvolle Arbeit in der Kinder- und Jugendfeuerwehr in den vergangen Jahren konnte der dringend benötigte Nachwuchs aus den Reihen der Jugendfeuerwehr gewonnen werden. So wurden sieben junge Anwärter per Handschlag durch Bürgermeister Alemazung in den Einsatzdienst verpflichtet. „Die Jugendfeuerwehr ist für die Feuerwehr eine wichtige Einrichtung zur Nachwuchsförderung. Hier wird nicht nur eine feuerwehrtechnische Ausbildung abgeliefert, sondern auch hervorragende Jugendarbeit geleistet“, resümieren die Verantwortlichen.

Auch die Welt der Feuerwehr ist dem ständigen Wandel der Technik mit all ihren Möglichkeiten unterworfen. So müsse in Sachen der Digitalisierung große Anstrengungen in den nächsten Jahren unternommen werden, so Pfisterer weiter fort. Alle Feuerwehrangehörigen hatten im vergangenen Jahr einen neuen digitalen Meldeempfänger erhalten. Um das Feuerwehrgerätehaus weiterhin als örtliche Einsatzzentrale betreiben zu können, muss dieses ebenfalls auf den neuen Standard umgerüstet werden, denn die Einführung des Digitalfunks stünde kurz bevor. Selbiges gilt für den Einsatzleitwagen, der als Führungsfahrzeug der Abteilungen sowie der Führungsgruppe im Verbund mit Böbingen, Mögglingen, Heuchlingen und Bartholomä dient.

Feuerwehrleute geben ein Gefühl der Sicherheit

Bürgermeister Alemazung schätzte als Dienstherr der Freiwilligen Feuerwehr in seiner Rede den „großartigen Dienst der Freiwilligen Feuerwehr für die Menschen der Stadt.“ Er dankte ihnen für das Engagement. Menschen verbänden mit der Feuerwehr das Gefühl der Sicherheit und Stärke. Mit dem neuen Einsatzwagen „TLF 4000“ sowie dem sanierten „LF 8“ seien die Floriansjünger nun noch schlagkräftiger.

Stellvertretender Kreisfeuerwehrverbandsvorsitzender Ingo Brosch gratulierte allen Neugewählten und dankte den scheidenden Amtsinhabern für ihr jahrelanges Tun. Eine Funktion über einen langen Zeitraum inne zu haben sei nicht selbstverständlich, so Brosch. Alles andere als einfach beschrieb er die Corona-Situation im aktuellen und abgelaufenen Jahr und lobte, den seit Anfang des Jahres im Amt befindlichen Bürgermeister, für die Erkenntnis, wie wichtig eine Feuerwehr für die Stadt sei.

„Die Feuerwehr ist die günstigste Versicherung einer Stadt“

Stellvertretender Kreisfeuerwehrverbandsvorsitzender Ingo Brosch

In den Feuerwehrabteilungen Heubach und Lautern standen etliche Wahlen und Neubesetzungen an. Bei der Wahl der stellvertretenden Kommandanten der Abteilung Lautern folgte auf Ralph Gruber, der nicht mehr zu Wiederwahl stand, Florian Schmid. Somit führt nun ein Trio, mit dem Wiedergewählten Christian Kerlein an der Spitze, die Abteilung an. Ebenso wurden Wahlen in den Abteilungsausschüssen durchgeführt. Vorsitzender des Gesamtausschusses ist der an diesem Abend für fünf Jahre gewählte und im Amt bestätigte Kommandant Heinz Pfisterer.

Abschließend sind die Beförderungen und Ehrungen folgender Kameradinnen und Kameraden zu nennen:

Ehrungen und Beförderungen:

Ehrungen für 15 Jahre Feuerwehrdienst (Feuerwehr-Ehrenzeichen in Bronze): Emanuel Fahrian, Marcel Hölldampf und Alexander Unfried.

Ehrungen für 25 Jahre Feuerwehrdienst (Feuerwehr-Ehrenzeichen in Silber): Christian Kerlein und Robert Latzko.

Ehrungen für 40 Jahre Feuerwehrdienst (Feuerwehr-Ehrenzeichen in Gold): Otto Enßle.

Beförderungen: Leonard Fahrian (Feuerwehrmann auf Probe), Vincent Spieth (Feuerwehrmann auf Probe), Philipp Auer (Feuerwehrmann auf Probe), Jonas Trautwein (Feuerwehrmann auf Probe), Justus Borchhard (Feuerwehrmann auf Probe), Klara Hölldampf (Feuerwehrfrau auf Probe), Dominik Bechthold (Feuerwehrmann auf Probe), Tuna Eyüp (Feuerwehrmanna auf Probe), Paul Werner (Feuerwehrmann), Lorenz Spieth (Feuerwehrmann), Markus Liswoski (Feuerwehrmann), Christian Allert (Oberfeuerwehrmann), Marc Swoboda (Oberfeuerwehrmann), Maximilian Frey (Löschmeister) sowie Rüdiger Mäding (Brandmeister).

Die beförderten Feuerwehrangehörigen mit Bürgermeister Dr. Joy Alemazung und Feuerwehrkommandant Heinz Pfisterer, sowie den stellvertretenden Kommandanten Volker Behringer und Stephan Kuhn.
Die Neu- und Wiedergewählten Kommandanten: Christian Kerlein (Abteilungskommandant Lautern), Heinz Pfisterer (Kommandant) und Florian Schmid (Stellvertretender Abteilungskommandant Lautern) (von links nach rechts).
Die neu gewählten Ausschussmitglieder, Kommandanten sowie Vertreterinnen der Stadtverwaltung, stellvertretender Kreisfeuerwehrverbandsvorsitzender Ingo Brosch und der Lauterner Ortsvorsteher Bernhard Deininger.

Die Feuerwehrkommandanten, Bürgermeister Dr. Joy Alemazung sowie die Geehrten für 15, 25 und 40 Jahre Feuerwehrdienst (Feuerwehr-Ehrenzeichen in Bronze, Silber und Gold).

Die Aufgrund der Abhaltung von Lehrgängen geehrten Feuerwehrangehörigen sowie Bürgermeister Dr. Joy Alemazung, stellvertretender Kreisfeuerwehrverbandsvorsitzender Ingo Brosch und Feuerwehrkommandant Heinz Pfisterer.

Hinweis: Alle zur Verfügung gestellten Bilder und Texte sind honorarfrei und dürfen unter Angabe der Quelle „Feuerwehr Heubach“ für die Berichterstattung über die Hauptversammlung verwendet werden. Alle Rechte am Bild liegen bei der Feuerwehr. Anders gekennzeichnete Bilder fallen nicht unter diese Regelung.

Indienststellung der neuen Feuerwehrfahrzeuge TLF 4000 an die Freiwillige Feuerwehr Heubach und des sanierten LF 8 der Freiwilligen Feuerwehr Lautern

Übergabe der Einsatzjacke an den Bürgermeister Herrn Dr. Joy Alemazung

Gleich zwei Fahrzeuge konnten vor der Sitzung des Gemeinderates am vergangen Dienstag offiziell in den Dienst der Feuerwehren Heubach und Lautern gestellt werden.

Die Anschaffung des neuen Tanklöschfahrzeuges zu einem Preis von rund 415.000 € wurde vom Gemeinderat am 23.06.2020 beschlossen. Für die Anschaffung wurde vom Land Baden-Württemberg ein Zuschuss in Höhe von 95.000 € bewilligt. Das Tanklöschfahrzeug soll das Löschfahrzeug LF 24, Baujahr 1992 ersetzen. Der TLF 4000 hat einen Wassertank von 4000l Fassungsvermögen und eine Pumpleistung von 3000l/Minute. Ausgestattet ist das Fahrzeug darüber hinaus mit 500 Litern Schaummittel und fahrbaren Metallbrandlöschern sowie einer Waldbrandlöschausstattung. Daneben wurde das neu sanierte LF 8 der Feuerwehr Lautern vorgestellt. Beim Umbau des Fahrzeuges zu einem Preis von rund 70.000.- € wurde der Aufbau saniert. Das geländegängige Fahrgestell wurde wegen seines sehr guten und stabilen Zustandes beibehalten. Neben der Normbeladung für einen LF 8 können nun 1200m B-Schlauch währen des Fahrens ausgelegt werden. Anschließend wurde Herrn Bürgermeister Dr. Joy Alemazung seine Einsatzjacke durch Feuerwehrkommandant Heinz Pfisterer überreicht.

Stellv. Abteilungskommandant Heubach Rüdiger Mäding, Bürgermeister Dr. Joy Alemazung und Feuerwehrkommandant Heinz Pfisterer (von links nach rechts). Fotos: Stadt Heubach

Abholung des TLF 4000 bei der Firma Rosenbauer in Luckenwalde

Am 12.12.2021 war es endlich soweit. 4 Mann der Freiwilligen Feuerwehr Heubach Abteilung Heubach begaben sich zur Abholung und Einweisung des Tanklöschfahrzeuges nach Luckenwalde zu der Firma Rosenbauer Deutschland GmbH. Organisatorischer Teil der Abholung war unter anderem die Prüfung der Beladung, Fahrzeugeinweisung und knapp 540 km Heimfahrt nach Heubach. Das Fahrzeug wird aller Voraussicht nach im Frühjahr in den Dienst gehen und ersetzt ein Löschgruppenfahrzeug 24 aus dem Jahre 1992. Als besondere Highlights gilt der 500 l Class A – Schaummitteltank, ein Dachwerfer der mit max. 3.700 l Wasserabgabe / min. mit einem Joystick vom Führerhaus zu steuern ist und eine umfangreiche Beladung im Bereich Brandbekämpfung. Das Fahrzeug rückt zukünftig als zweites wasserführendes Fahrzeug im Löschzug mit aus und wird im Verbund mit der Drehleiter auch zur Überlandhilfe eingesetzt werden.

Partnerfeuerwehr Waidhofen / Thaya feierte ihr 150-jähriges Bestandsjubiläum

Am 9. Oktober 2021 wurde im würdevollen Rahmen der Festakt anlässlich des 150 jährigen Bestehens der Feuerwehr Waidhofen / Thaya abgehalten. Eine Abordnung der Freiwilligen Feuerwehr Heubach besuchte die Partnerfeuerwehr in Österreich. Nach einem ersten gegenseitigen Kennenlernen und einer Besichtigung des Feuerwehrhauses, wurde am Samstag bei schönem Herbstwetter eine gemeinsame Stadtführung durch Waidhofen/Thaya unternommen, ehe am Sonntagabend der feierliche Festakt folgte.

Heißausbildung im Brandcontainer

Für zwei Wochen steht der Brandcontainer der Netze BW auf dem Hof unserer Feuerwehr. In der mobilen und rund 20 m² großen Anlage können, mit Hilfe der eingebauten Brandstellen, unterschiedliche Einsatzlagen simuliert werden: vom Zimmer-, Treppen- oder Verteilerkastenbrand, Brand eines 20-kV-Verteilers, bis hin zum Gasleitungsbrand. Aber auch die Simulation so genannter „flash-overs“ (große Rachgasdurchzündungen) ist in dieser Anlage möglich.

Für alle Atemschutzgeräteträger der Verwaltungsgemeinschaft Rosenstein ist mindestens ein Übungsdurchlauf vorgesehen.

Jugendgruppenleiterlehrgang im Feuerwehrgerätehaus in Heubach durchgeführt

In einem Lehrgang im Heubacher Feuerwehrgerätehaus absolvierten 17 Feuerwehrfrauen- und männer die Ausbildung zum Jugendgruppenleiter, davon ein Feuerwehrkamerad der Heubacher Wehr.

„Die Jugendarbeit heute hat sich im Vergleich zu meiner Zeit um 180 Grad gedreht“, sagt der 35-jährige Andreas Anklam, der seit neun Jahren angehende Jugendbetreuer ausbildet und selbst eine eigene Jugendfeuerwehr leitet.
Mit dem veränderten Alltag der Kinder- und Jugendlichen und die hohe Konkurrenz durch Vereine und andere Angebote kommen neue Herausforderungen auf die Kinder- und Jugendarbeit der Freiwilligen Feuerwehren zu.

Um diese unterschiedlichen Hürden zu meistern, brauchen die Floriansjünger, die in einer Jugendfeuerwehr mitwirken, eine gute Ausbildung. Diese hatten jüngst 17 Feuerwehrfrauen- und Männer aus dem ganzen Ostalbkreis bei einem 40-stündigen Lehrgang im Heubacher Feuerwehrgerätehaus erhalten.

Aufgrund der Corona-Pandemie und den dadurch erlassenen Beschränkungen zum Infektionsschutz war für die sechs Ausbilder Improvisationstalent gefragt. Der Lehrgang, der sich normalerweise an zwei Wochenenden erstreckt, musste auf verschiedene Tage aufgeteilt werden. Neben Unterrichtsstunden die zu Hause via Videokonferenzsystem mitverfolgt werden konnten, trafen sich die Teilnehmer auch an drei Tagen im Präsenzunterricht. Dabei wurden Grundlagen der Gruppenpädagogik, des Rollenverständnisses, der Lebenswelten von Kindern- und Jugendlichen sowie rechtliche Aspekte und Rahmenbedingungen in den Blick genommen.

„Wir geben den Feuerwehrfrauen- und männern das nötige Rüstzeug für den Dienst in einer Jugendgruppe mit auf den Weg“, Daniel Maier, Kreisjugendfeuerwehrwart im Ostalbkreis. In den Jugendfeuerwehren erleben die Kinder- und Jugendlichen allgemeine Jugendarbeit. So finden Sportturniere, Umweltschutzaktionen, Ausflüge und Zeltlager einen Platz im Dienstplan. Die feuerwehrtechnische Ausbildung ist ein weiterer Grundbestandteil. Hier erlangen die Angehörigen der Jugendfeuerwehr Grundkenntnisse über feuerwehrtechnische Geräte und über die breitgefächerte Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr. Dieses geschieht in der überwiegend praktischen Ausbildung, aber auch in theoretischen Unterrichten. Ziel sei es, den Nachwuchs vorzubereiten und für die Übernahme in die Einsatzabteilung zu begeistern, so Maier weiter fort.

Annika Walter von der Bopfinger Feuerwehr ist mit Begeisterung bei der Ausbildung, die nach JuLeiCa-Standard durchgeführt wird, dabei: „Die Arbeit mit den Kindern- und Jugendlichen macht unglaublich viel Spaß. Eine komplette Generation von der Jugendfeuerwehr bis zum Übergang in die Einsatzabteilung zu begleiten ist schon etwas Besonderes.“
Wer bei der Jugendfeuerwehr in seinem Ort mitmachen möchte, muss mindestens zehn Jahre alt sein. „Sonst braucht es keiner weiteren Voraussetzungen. Jeder ist willkommen“, sagt Daniel Maier und lädt alle interessierten Kinder und Jugendlichen ein, einmal bei einer Übungsstunde im Feuerwehrhaus vorbeizuschauen. Die Kontaktdaten und Übungszeiten sind in der Regel auf den jeweiligen Internetauftritten der Feuerwehren zu finden.

Die Jugendfeuerwehren im Ostalbkreis setzen sich nach der letzten Datenerhebung aus rund 1200 Jungen und Mädchen im Alter zwischen 6 und 17 Jahren zusammen. Dabei sind diese auf 64 Jugendgruppen und 5 Kindergruppen aufgeteilt. Die Jugendarbeit dient der Förderung der Entwicklung sowie der Erziehung von Kindern und Jugendlichen zu eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten und greift ihre Bedürfnisse und Fähigkeiten auf. Dies stellt hohe Anforderungen an die verantwortlichen Jugendgruppenleiter- und leiterinnen und ihre pädagogische Kompetenz. Daher sind 484-ausgebildete Jugendgruppenleiter in den Betreuerteams kreisweit eingesetzt.

Trauer um die bei den Unwettern verstorbenen Feuerwehrangehörigen

Die Freiwillige Feuerwehr Heubach trauert um die bei den Rettungsarbeiten nach dem Starkregen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz verstorbenen Feuerwehrmänner- und Frauen. In Gedanken sind wir in diesem schweren Moment bei deren Familien, Angehörigen und Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr.

In solidarischem Respekt mit den Kameradinnen und Kameraden sind alle Einsatzfahrzeuge mit Trauerfloren versehen.

Der Deutsche Feuerwehrverband appelliert dringend, Warnhinweise vor Ort zu befolgen: „Bleiben Sie aufmerksam und bringen Sie sich selbst nicht in Gefahr!“, wendet sich DFV-Präsident Karl-Heinz Banse an alle Betroffenen und auch an Menschen, die sich als Spontanhelfer vor Ort anbieten. Weitere Hinweise des Deutschen Feuerwehrverbandes sind unter www.feuerwehrverband.de/unwetter online verfügbar.

„Brenzlige“ Ausbildung am Bauhof – Presseartikel der Gmünder Tagespost vom 07.06.2021

16 Prüflinge beenden erfolgreich ihre Grundausbildung in den Feuerwehren der Verwaltungsgemeinschaft (VG) Rosenstein. Für die Prüfung „brennt“ der Heubacher Bauhof. von Anja Jantschik

Es liegen außergewöhnliche Monate hinter den frischgebackenen Feuerwehrfrauen und -männern aus den Gemeinden der Verwaltungsgemeinschaft Rosenstein. Lange mussten sie auf den vergangenen Samstag warten, an dem sie ihre theoretische Prüfung am Vormittag und die praktische am Nachmittag ablegen konnten, um endlich das Fachwissen für einen Feuerwehreinsatz zu haben. Im November startete der Unterricht zur Grundausbildung, dann kam die Pandemie. Da war guter Rat teuer, schließlich befanden sich unter den 16 Damen und Herren, die sich für diese Grundausbildung gemeldet hatten, auch einige Abiturienten. Und die legen demnächst ihre mündliche Abi-Prüfung ab.

Gewöhnlich bedarf es einer 70-stündigen Ausbildung für die Grundausbildung zum Truppmann/frau,Teil eins. Durch den Lockdown mussten neue Wege für den Unterricht gesucht werden. „Wir haben uns für eine Online-Ausbildung in der Theorie entscheiden“, beschreibt Ausbilder Thorsten Sperrle. So trafen sich die Anwärter und Ausbilder wöchentlich zur Zoom-Konferenz. Aber die praktische Ausbildung stand auf einem anderen Blatt. Denn wie die Profis zwei Saugschläuche verkuppeln oder einen Löschangriff durchführen, kann man nicht theoretisch lernen. So tüftelten die Ausbilder der Feuerwehren aus der VG Rosenstein einen Übungsplan mit Zweier- oder Vierergruppen aus. „Normal gibt es pro Grundausbildung 24 Anwärterinnen und Anwärter. Wegen Corona wurde die Zahl auf 16 reduziert“, erklärt Sperrle.

Mehr Zeitaufwand nötig

Unterm Strich gab es trotz reduzierter Zahl der Auszubildenden rund ein Drittel mehr Zeitaufwand für die Ausbilder, beispielsweise um im Vorfeld immer alle auf Corona zu testen. Zudem musste mehr Zeit in die praktischen Unterrichtseinheiten investiert werden, da immer nur zu zweit geübt werden konnte. Doch für die Ausbilder und die Prüflinge hat sich der Aufwand gelohnt: Alle Prüflinge haben bestanden und können ab sofort die Kameradinnen und Kameraden bei Einsätzen unterstützen.

Zurück zur praktischen Prüfung: Am Samstagmittag fuhren Einsatzfahrzeuge zum Heubacher Bauhof, der vermeintlich brannte. Es war nun an den Prüflingen, darunter auch ein Auszubildender der Werkfeuerwehr Zeiss, das Gelernte richtig umzusetzen. Die Anforderungen waren hoch. Da musste von der Drehleiter aus das Feuer von oben gelöscht werden. Oder auch eine Leitung zum Klotzbach gelegt werden. Teamfähigkeit war gefragt, denn allein die Pumpe wiegt 150 Kilogramm. Zudem musste diese an einem steilen Hang mit dem Gewässer verbunden werden. Saugschläuche galt es einzusetzen und die breiten B-Rohre und dünnere C-Rohre richtig anzuschließen. Neben dem Einsatzleitwagen mit dem Heubacher Kommandanten Heinz Pfisterer an Bord preschten zudem die Drehleiter aus Heubach, ein Hilfslöschfahrzeug HLF 20 aus Mögglingen und ein HLF 10 aus Heubach sowie ein Löschfahrzeug LF 8 aus Heuchlingen zum Einsatzort. Insgesamt sechs Ausbilder und vier Maschinisten verfolgten mit Argusaugen das Handeln der Prüflinge. Zum Abschluss gab es ein einiges Kopfnicken. Alle haben es geschafft.

Aktive Feuerwehrmitglieder gibt’s aktuell gut 300 aus Bartholomä, Heubach, Böbingen, Mögglingen und Heuchlingen. Laut Thorsten Sperrle, Ausbilder und Kommandant von Bartholomä, konnte die VG Rosenstein als Stützpunkt als einzige trotz Corona diese Grundausbildung zu Ende bringen.

„Wegen Corona wurde die Zahl der Anwärter auf 16 reduziert.

Thorsten Sperrle, Ausbilder

Die Grundausbildung bei der Feuerwehr

Die Grundausbildung in der Freiwilligen Feuerwehr beinhaltet 70 Stunden Theorie und Praxis. Mit dem Bestehen kann man als Truppfrau/mann Teil 1 sofort in den aktiven Dienst eintreten. Mindestalter: 18 Jahre. Mittlerweile gibt es bei den Feuerwehrangehörigen der VG Rosenstein einen Frauenanteil von 20 Prozent.

Bei der nun erfolgten Grundausbildung der VG Rosenstein nahm auch ein Mitglied der Firma Zeiss teil. Der Mann ist nun Angehöriger der Werksfeuerwehr Zeiss in Oberkochen.

Die Kommandanten melden die Absolventen für eine Grundausbildung beim Landratsamt an. Dieses ordnet dann die Auszubildenden den jeweiligen Stützpunkten zur Ausbildung zu.

( © SDZ Druck und Medien GmbH, Anja Jantschik)

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